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Bauen-Heimwerken.de - Bauen mit Naturstein

Artikel vom 09.12.2008 aus der Rubrik Bauen & Renovieren

Bauen mit Naturstein

Naturstein gibt es in den verschiedensten Farbvarianten und Preisklassen, er ist sowohl innen wie auch außen einsetzbar und ist aufgrund seiner Festigkeit und Zusammensetzung ein äußerst langlebiges und leicht zu pflegendes Material. Naturstein findet Anwendung im Treppenbau, in der Fassadenverkleidung oder als Bodenbelag. Auch Küchenarbeitsplatten, Fensterbänke oder Tischplatten können nach individuellen Vorstellungen aus Naturstein gefertigt werden.

Die verschiedenen Arten von Naturstein werden nach ihrer Entstehungsart, Zusammensetzung und Eigenschaft in drei Klassen unterteilt. Die Magmasteine sind die härtesten Steine. Sie entstehen während eines langen Prozessen bei der Erstarrung von Magma unter der Erde. Im Bau wird vor allem das Magmagestein Granit verwendet. Eine weitere Natursteinart ist das Sedimentgestein. Ein Beispiel für dieses grobporige Ablagerungsgestein ist der Sandstein. Die letzte Gruppe der Natursteine umfasst die metamorphen Steine, die unter großem Druck umgewandelt werden, wobei sich die Zusammensetzung des Ausgangsgesteins ändert. So entsteht aus Kalkstein zum Beispiel Marmor.

Unter den Natursteinen sind Granite die widerstandsfähigsten Steine mit einer hohen Abriebfestigkeit und einer hohen Druck-, Salz- und Frostbeständigkeit. Daher spielt Granit eine große Rolle bei baulichen Maßnahmen im Außenbereich. Da die Oberfläche von Granit geschliffen oder auch geflammt sein kann und daher eine gute Trittfestigkeit bietet, wird der Stein gerne beim Bau einer Außentreppe oder als Bodenbelag einer Einfahrt verwendet. Beim Treppenbau ist darauf zu achten, dass die Trittstufen eine Mindeststärke von 3 cm aufweisen und in regelmäßigen Abständen Dehnfugen eingebaut werden. Dies gilt vor allem für das Podest. Der Einbau von Dehnfugen ermöglicht eine witterungsbedingte Bewegung des Steins und verhindert damit einen möglichen Bruch. Polierte oder geschliffene Granite eignen sich im Außenbereich als Fensterbänke oder Mauerabdeckungen. Je glatter das Gestein ist, desto leichter lässt es sich reinigen.

Auch im Innenbereich eines Hauses kann Granit verbaut werden. So bestehen Küchenarbeitsplatten oft aus Granit, da sie leicht zu reinigen, aber zugleich widerstandsfähig sein sollen. Eine Alternative zu Granit im Innenbereich ist Marmor. Dieser wirkt aufgrund seiner kristallinen Struktur edler und ist vorwiegend in hellen Farbtönen erhältlich. Marmor eignet sich als Bodenbelag. Auch die Verkleidung von Treppen ist beliebt. Alle Trittflächen sollten möglichst geschliffen und nicht poliert sein, um eine sichtbare Abnutzung und ein Ausrutschen zu vermeiden.

Sandstein findet im Baubereich relativ wenig Anwendung. Aufgrund seiner porösen Struktur ist er schwer zu reinigen und saugt sich mit Wasser voll, welches im Winter einfrieren und zu einem Brechen des Steines führen kann. Bei guter Imprägnierung kann Sandstein aber durchaus zum Beispiel im Bereich der Außenfassade genutzt werden.

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