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Bauen-Heimwerken.de - Teichpflege

Artikel vom 12.12.2008 aus der Rubrik Garten & Außenanlagen

Teichpflege

Von der richtige Teichpflege hängt nicht nur das optische Bild ab, sondern auch das Überleben von Fischen und Pflanzen. Daher sollte die Wasseroberfläche regelmäßig von Algen und der Untergrund des Teiches von Schlamm befreit werden. Vorsorgemaßnahmen können eine Veralgung und Verschlammung des Wassers zwar nicht gänzlich verhindern, sorgen aber dafür, dass das Wasser länger klar und sauber bleibt.

Schlamm im Wasser ensteht durch organische Abfälle. Es ist daher ratsam, Gartenabfälle nicht in der Nähe des Teiches zu entsorgen und das Wasser vor Laub zu schützen. Steht ein Baum in der Nähe des Teiches, kann im Herbst ein Netz über den Teich gezogen werden. Andere organische Abfälle, wie zum Beispiel Fischkot oder Futterreste können nicht vermieden werden. Diese bilden im Laufe der Zeit eine Schicht aus Teichschlamm auf dem Teichboden. Besonders bei kleinen Gartenteichen kommt es mit Zunahme dieser Schlammschicht schnell zu einer Trübung des Wassers.

Um den Teich auf die klassische Art zu Entschlammen, sollte im Frühjahr das Wasser aus dem Teich gelassen und der Schlamm mit einer Schaufel oder einem Schlammsauger entfernt werden. Anschließend kann der Teich wieder mit Wasser gefüllt und Fische eingesetzt werden. Eine andere Möglichkeit, den Teichschlamm loszuwerden, sind sogenannte Teichschlammentferner auf ökologischer Basis. Diese Alternative ist weniger aufwendig und schadet den Wasserbewohnern nicht. Dieses Teichklar muss einfach nur mit Wasser verdünnt auf der Teichoberfläche verteilt oder als Pulver oder Tablette in den Teich gegeben werden. Der Schlamm wird automatisch aufgelöst und das Wasser wird wieder klar.

Ein weiteres Problem sind Algen. Diese wachsen vor allem im Sommer, da sie auf warme Temperaturen angewiesen sind. Der optimale Standort für einen Teich ist also ein Platz im Schatten einer Hausmauer. Liegt der Teich an einer nichtschattigen Stelle, können Schwimmpflanzen das Wasser vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Diese haben zudem den Vorteil, dass sie den Algen die Nährstoffe wegnehmen und ihre Ausbreitung bremsen. Da Algen ihre Nährstoffe aus Fischkot und Futterresten beziehen, sollte auf eine durchdachte Fütterung der Fische geachtet werden. Zu viel Futter sorgt für eine höhere Kotproduktion und für zu viele nicht verspeiste Reste. Auch sollte darauf geachtet werden, dass Laubreste regelmäßig mit einem Kescher aus dem Teich gefischt werden.

Müssen Algen entfernt werden, hilft oft schon ein Stock, mit dem man die Algen aus dem Wasser fischt. Eine andere Möglichkeit bietet der Fadenalgenvernichter, der aufgrund seiner ausschließlich biologischen Bestandteile ungefährlich für die Teichbewohner ist.

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