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Bauen-Heimwerken.de - Anbau eines Wintergartens

Artikel vom 13.12.2008 aus der Rubrik Garten & Außenanlagen

Anbau eines Wintergartens

Ein Wintergarten schafft nicht nur einen gemütlichen zusätzlichen Aufenthaltsraum, er erhöht auch den Wert des Hauses, wobei er beim Bau nicht übermäßig teuer sein muss. Nach Lieferung des Bausatzes kann er nämlich zum größten Teil selbst aufgebaut werden kann. Der Anbau eines Wintergartens ist in den meisten Regionen genehmigungspflichtig.

In den meisten Wintergärten sollte man sich sowohl im Sommer wie auch im Winter aufhalten können. Daher darf das Innere der Glaskonstruktion sich im Sommer nicht zu stark erhitzen und im Winter muss für eine angenehme Wärme gesorgt werden. Eine optimale Temperaturregulierung kann sogar dafür sorgen, dass das ganze Haus davon profitiert und Energiekosten eingespart werden.

Der erste Schritt beim Anbau eines Wintergartens ist die Einholung einer Genehmigung beim örtlichen Bauamt. Auch ein Gespräch mit den Nachbarn kann sinnvoll sein, damit es im Nachhinein nicht zu unnötigen Streitereien bezüglich Sichtbeeinträchtigung oder dem Pflanzen von Bäumen, die dem Wintergarten die benötigte Sonneneinstrahlung rauben könnten, kommt. Ist der Bauantrag von der Bauaufsichtsbehörde genehmigt worden, können die konkreten Planungen beginnen. Egal ob der Wintergarten individuell gefertigt oder als Bausatz geliefert wird - auf den Nachweis der statischen Berechnung kann nicht verzichtet werden. Je nach Region werden manchmal noch andere Nachweise verlangt, die zum Beispiel die Wärmedämmung oder die Nutzfläche betreffen.

Damit ein Wintergarten auch an heißen Sommertagen als Aufenthaltsraum genutzt werden kann, muss er mit einem Belüftungssystem ausgestattet sein. Es stehen verschiedene Lüftungssysteme zur Auswahl. Bewährt hat sich das Lüfterschnecken-System, dass bereits beim Einbau unter dem Fußboden eingesetzt werden muss. Es gibt aber auch automatische Systeme, die sich in ihrer Wirkungsweise dem jeweilige Außenklima anpassen. Ein Wintergarten sollte zudem mit schattenspendenden Markisen und Rollos ausgestattet werden, um im Sommer eine direkte Sonneneinstrahlung zu verhindern und im Winter für eine bessere Aufnahme der Sonnenstrahlen, durch das Aufziehen der Rollos, zu sorgen.

Im Winter rentiert sich eine gute Wärmedämmung. Obwohl durch die Verglasung auch im Winter der sogenannten Glashauseffekt und die damit verbundene Aufheizung durch Sonneneinstrahlung genutzt werden kann, ist der Einbau einer Heizung für trübe und sehr kalte Tage von Vorteil. Wenn der Garten im Winter nicht genutzt werden soll, sind wärmedämmende und heizungstechnische Maßnahmen nicht erforderlich. Allerdings muss der Wintergarten dann gänzlich vom Wohngebäude abzutrennen sein, damit keine warme Luft nach außen gelangen kann und die Energiekosten dadurch gesteigert werden.

Anbieter und Angebote lassen sich am besten im Internet vergleichen, zum Beispiel unter www.wintergarten.net.

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